LinkedIn Boosts: Reichweite erhöhen mit dem Boost-Button
Um mit Deinen Inhalten neue Zielgruppen zu erreichen und Deine Suchpräsenz und Reichweite zu erhöhen, sind LinkedIn Boosts der wohl einfachste Weg.
LinkedIn Boosts bringen einen vorhandenen Beitrag gegen Bezahlung vor eine größere, gezielt ausgewählte Zielgruppe. In wenigen Klicks machst Du aus einem organischen Post eine Anzeige. Wie das Schritt für Schritt geht, zeigen wir Dir hier.
Aus dem Beitrag auf Deiner LinkedIn-Seite wird so eine Anzeige im Feed. Mit Boosting kannst Du die Aufmerksamkeit, das Engagement für Deinen Beitrag und den Traffic auf Deiner Website mit nur wenigen Klicks erhöhen und neue Follower gewinnen.
Auch wenn Du beispielsweise mit einer schnellen, bezahlten LinkedIn-Kampagne experimentieren möchtest oder Aufmerksamkeit auf zeitlich begrenzte Veranstaltungen oder Werbeaktionen lenken möchtest, bietet sich das Boosting-Feature an.
Baue hochwertigen organischen Content auf
Organischer Content und geboostete Anzeigen sind sozusagen Business-Partner, denn bei den Posts, die am besten performen, lohnt es sich am meisten, sie zu boosten.
Pflege eine vollständige LinkedIn-Seite, sei aktiv und präsent
- Aussagekräftiges Titelbild, Logo und Slogan
- Überblick über Dein Unternehmen
- Call to Action (kostenlose und wertvolle Möglichkeit, Leads zu sammeln oder Besucher auf Deine Website zu leiten)
- Kontaktdaten
- Werdegang oder kurze Unternehmensgeschichte
- Sammle, sortiere, bearbeite und plane Deine Inhalte wöchentlich oder monatlich in einem Redaktionsplan
- Mit täglichen Posts und dem Teilen interessanter Inhalte stehst Du immer im Mittelpunkt (z. B. Neuigkeiten wie Produkteinführungen, Artikel, Bilder, Videos …)
- Poste professionelle Inhalte mit einem hohen Unterhaltungs- und Mehrwert für Deine Zielgruppe
- Nutze Deine LinkedIn-Seiten als Kundenservice-Kanal, auf dem Kunden sich einbringen und Dir Feedback geben können
- Baue Beziehungen auf, werde Mitglied relevanter Gruppen und bringe Dich ein
- Komm schnell auf den Punkt und fokussiere Deine Nachrichten auf das Wesentliche
Wähle die richtige Zielgruppe
Erreiche die Mitglieder nach ihrer Betriebszugehörigkeit, ihrer Stellung im Unternehmen und ihrer Branche.
Die Zielgruppenansprache ist sehr genau, da die Mitglieder einen Anreiz haben, ihre Profile zu aktualisieren, um Stellen- und Geschäftsmöglichkeiten zu finden.
Es gibt 3 Möglichkeiten, die Zielgruppe für das Boosting festzulegen
- Nach bestimmten Merkmalen und Eigenschaften des LinkedIn-Profils der Mitglieder – bestimme genau, wen Du aus den Tausenden von beruflichen Dimensionen (Funktion im Unternehmen wie Marketing, Finanzen usw., Stellung im Unternehmen z. B. Manager, Direktor usw., Branche …) erreichen möchtest
- Nach häufig verwendeten, voreingestellten LinkedIn-Zielgruppen
- Nach beruflichen Interessen
Aufbau einer Zielgruppe
Eine super Möglichkeit, Deine Zielgruppe aufzubauen, ist die Zuordnung Deiner Personas zu den Tätigkeiten, die Deine Zielgruppe ausüben könnte. Von dort aus kannst Du dann weitere Attribute hinzufügen.
Deine Zielgruppe sollte groß genug sein
Wähle ein Publikum, das groß genug ist. Andernfalls läufst Du Gefahr, dass der Boost nicht funktioniert, oder Du erreichst nicht genug Leute, damit es sich für Dich lohnt.
Achte darauf …
- ein Endziel festzulegen und überprüfe die Prognosen des Boostings, bevor Du es startest. Deine prognostizierten Ergebnisse geben Aufschluss über die Größe Deiner Zielgruppe
- dass Deine Zielgruppe mindestens 50.000 umfasst. Wenn es weniger als 300 Personen sind, darfst Du möglicherweise nicht boosten
- dass Du nicht zu viele Zielgruppenkriterien oder „Facetten" verwendest. Sonst kann der ausgewählte Kreis an Personen schnell zu klein werden
Definiere Dein Ziel
Wenn Du genau weißt, welche Aktion Du von Deinem Publikum erwartest, kann LinkedIn die Leistung Deiner Anzeige entsprechend optimieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Das sind die drei Zielkategorien:
Awareness-Kampagnen sind darauf ausgerichtet, die Wahrnehmung Deiner Marke zu stärken.
Consideration-Kampagnen zielen auf Klicks ab und darauf, die Aktivität Deiner potenziellen Kunden zu pushen, sie z. B. auf Deine Landingpage zu führen. Mehr Engagement wie Reaktionen, Videoaufrufe und Anzeigenaufrufe gehören genauso dazu wie das Ziel Webseitenbesucher.
Conversion-Kampagnen sorgen hauptsächlich für Lead-Generierung. Der Vorteil ist, dass Du Aktionen auf Deiner Webseite tracken kannst. Diese Kampagnen sind auf die Aktionen auf Deiner Webseite optimiert, die Du als wertvoll definiert hast (z. B. das Ausfüllen von Formularen für die Lead-Gen oder Whitepaper-Downloads).
Das Engagement-Ziel wurde entwickelt, um die Anzahl der Follower, Likes und Reshares für Deinen Beitrag zu maximieren. Es ist das einzige Ziel, das dem geboosteten Beitrag eine „Folgen"-Schaltfläche hinzufügt.
Ein kleiner Haken
Bisher können nur einfache Bild-Posts geboostet werden. Beiträge, die z. B. Stellenanzeigen, Umfragen oder Dokumente enthalten, können von dem Feature noch nicht profitieren.
Außerdem kann jeder Beitrag nur ein einziges Mal geboostet werden.
Was kostet ein LinkedIn Boost?
Der Mindestbeitrag liegt bei 10 € Tagesbudget. Du kannst ein bisschen experimentieren und testen, welches Budget sich lohnt und Dich zum Ziel bringt. Die Höhe der Kosten variiert auch, je nachdem, was für Ziele angepeilt werden. Das tägliche Budget kann natürlich gedeckelt und jederzeit verändert werden.
Hab Geduld – Plane Deinen Boost für 1–2 Wochen und gib ihm Zeit, um sich zu entfalten.
Was brauche ich für einen Account oder welche Berechtigungen brauche ich?
Es gibt 4 Stufen des Zugriffs auf eine Unternehmensseite. Du musst mindestens ein „Content-Admin" der Unternehmensseite sein, von der aus Du boosten möchtest.
Ein geboosteter Beitrag wird als Anzeige betrachtet. Viele Anzeigen auf LinkedIn werden im Campaign Manager erstellt, der individuellere, fortschrittlichere Lösungen mit mehr Zielen, Targeting-Optionen und Formaten bietet.
Wenn Du möchtest, dass der Boost über ein bestehendes Kampagnenmanager-Konto belastet werden soll, benötigst Du für dieses Konto den Zugang „Kampagnenmanager" oder höher.
Frag hierfür Deinen Marketing-Kontakt Deines Unternehmens, wer der Administrator des Kontos ist. Mit diesem Administrator musst Du auf LinkedIn verbunden sein. Anschließend kann er Dir den Zugang zum „Kampagnenmanager" gewähren.
Wir haben drei konkrete Ideen für Deinen Vertrieb.
Nimm Dir 30 Minuten Zeit und wir zeigen Dir, was wir für Dich umsetzen würden. Prüfe kurz, ob die folgenden Punkte auf Dich zutreffen.
