7 Tipps für mehr Produktivität im Homeoffice

Illustration eines Mannes der meditierend über seinem Arbeitsplatz schwebt
Homeoffice - Fluch oder Segen? Gefahr oder Chance? Hier findest du 7 Punkte, die dir helfen können, die Arbeit im Homeoffice produktiver zu gestalten.

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Inhaltsverzeichnis

Produktivität im Homeoffice

Von zu Hause aus zu arbeiten hat viele Vorteile, bis… der Hund die Tischdecke vom Tisch zieht oder dein Nachbar, der gerne genau den Moment abwartet, wenn du eigentlich besonders viel zu tun hast, auf der anderen Seite der Straße seine alten Elektrowerkzeuge ausprobiert und seinen alten Rasenmäher versucht wieder zum Laufen zu bringen. Beim Homeoffice ist es jedoch meistens nicht jemand anderes, der einen von der Arbeit abhält, sondern der schlimmste Feind ist man selbst. Denn wenn keiner guckt, wer soll dann urteilen? Ob “hosenlos” oder “mal eben etwas Privates erledigen” – es ist kein Problem! Zu Hause gibt es keinen Gruppenzwang seinen Verpflichtungen nachzugehen.

Doch auch im Büro kommt es oft zu Ablenkungen. Die größte Gefahr stellen die eigenen Mitarbeiter und Kollegen dar, die sich oft gegenseitig von wirklich produktiver Arbeitszeit abhalten. Auf der anderen Seite ist es einfacher ein kurzes Gespräch mit den Mitarbeitern zu führen und das Arbeitsklima zu stärken. Es gibt viele soziale Vorteile, die ein echtes Büro zu bieten hat, jedoch können sie leicht zum Nachteil werden.

Besonders in Deutschland ist es ein echter Luxus gelegentlich von zu Hause arbeiten zu können. Viele der Unternehmen sind skeptisch und haben nicht genug Vertrauen ihren Mitarbeitern gegenüber. Tatsächlich kann die Arbeit von zu Hause aus zu einer höheren Produktivität führen. Die Arbeit von zu Hause aus hat natürlich Vorteile: Verkürzte Reisezeit, Einsparungen bei Benzin und Mahlzeiten. Eine Umfrage stellte fest, dass 90 % der Menschen glauben, dass Remote-Arbeit sie tatsächlich produktiver macht.

Aber in welcher Umgebung kann tatsächlich produktiver gearbeitet werden: im Homeoffice oder im richtigen Büro? Von zu Hause aus zu arbeiten ist großartig – kein Pendeln, keine Kleiderordnung, keine lauten Mitarbeiter (Vertriebler ;)) – aber Fernarbeit hat ihre eigenen Herausforderungen. Die Arbeit auf der Couch im Schlafanzug ist großartig, bis man feststellt, dass es Mittag ist und man kaum etwas auf seiner To-do-Liste erreicht hat.

Wir haben 7 Tipps zusammengestellt, wie du von zu Hause aus arbeiten kannst und gleichzeitig produktiv bist.

Illustration eines Mannes der meditierend über seinem Arbeitsplatz schwebt

1. Bau dir eine Routine auf

Wenn du dich auf die Arbeit im Büro vorbereitest, hast du eine gewisse Routine, die dafür sorgt, dass du pünktlich und gut vorbereitet ins Büro kommst. Versuche diese Routine auch im Homeoffice fortzuführen, denn ohne Routine kann es schnell zu Problemen kommen. Selbst der Weg vom Bett ins Bad oder zum Schreibtisch kann dich vor eine große Herausforderung stellen. Das weiche Bett zieht dich regelrecht magisch an!

Mein Tipp ist es, dir schon am Vorabend eine To-do-Liste für den nächsten Tag vorzubereiten. Priorisiere deine To-dos und priorisiere erneut, nachdem du einen Punkt abgehakt hast. Sieh es als Projekt – stelle deinen Wecker, mache dich bereit für den Tag und setze dich pünktlich an den Schreibtisch. Versuche alles im Rahmen zu behalten und den morgendlichen Kaffee am Fenster nicht in die Länge zu ziehen. Wenn du an dieser Routine festhältst, wirst du motiviert, mit viel Energie und einem positiven Gefühl, Einiges schaffen zu können in den Tag starten.

2. Zieh dir was Ordentliches an 😉

Es ist nur allzu verlockend in seinem Schlafanzug in die Küche zu schlendern und sich einen Kaffee einzuschenken und die Zeit zu vergessen. Oh nein! Es ist schon 10 Uhr? Keine Zeit mehr zum Duschen oder etwas Ordentliches anzuziehen. Dies ist eine schlechte Angewohnheit und kann sehr leicht zu Trägheit am Arbeitsplatz führen. Stelle dir vor eine Kunde ruft dich an und möchte dir in einem Videocall von seinen Herausforderungen erzählen. Du sitzt mit Schlafanzug auf der Couch – du musst noch duschen und Zähne putzen – Panik! Wenn du dich morgens gleich professionell, aber trotzdem bequem kleidest, wird es dir leichter fallen produktiv zu sein. So bist du bereit für alle Even­tu­a­li­täten.

3. Stell dir vor, du gehst ins Büro

Unser Gehirn ist nicht einfach gestrickt, umso einfacher können wir es aber mit unserem Wissen austricksen. Wenn du ins Büro gehst, bereitet sich dein Gehirn darauf vor produktiv zu sein. Stell dir einfach vor, dass du ins Büro gehst (auch wenn es nur 10 Schritte zum Schreibtisch sind). Es wird dir ein Gefühl von Produktivität geben. Du wirst heute etwas schaffen!

4. Finde das richtige Timing

Keiner kann genauso produktiv am Morgen wie am Abend sein. Finde heraus wann du besonders produktiv bist und priorisiere dementsprechend deine To-Dos.

Ich z.B. bin morgens am produktivsten. Ich nutze die frühen Morgenstunden gerne, um große und wichtige Aufgaben abzuarbeiten – so habe ich schon am Vormittag das Wichtigste geschafft und kann mich dann besser auf das Tagesgeschäft konzentrieren.

Die schwierigsten Aufgaben sollten zur richtigen Zeit geplant werden. Wenn du ein Morgenmensch bist, dann solltest du einfache Aufgaben auf den Nachmittag legen, wozu du weniger Energie benötigen wirst.

5. Schaffe dir einen Arbeitsraum und bleibe fokussiert

Nur weil du nicht in einem Büro arbeiten, heißt das nicht, dass du kein eigenes kleines Büro haben kannst. Wichtig ist, dass du dir einen reinen Arbeitsbereich schaffst. Denn die Couch, das Bett und Räume, die mit Freizeit verbunden sind, werden dich ablenken. Wenn du nicht genug Räumlichkeiten hast, reicht auch eine kleine Arbeitsecke aus, die jedoch nicht mit privaten Dingen in Verbindungen kommen sollte.

Mach es am besten genau jetzt in diesem Moment. Schalte dein Handy auf den Schlafmodus und differenziere zwischen privatem und geschäftlichem. Ein Vorteil ist es ebenfalls ein Geschäftshandy zu benutzen während der Arbeitszeit. Auch am PC oder Laptop solltest du alle Benachrichtigungen deaktivieren. Diese Neuigkeiten können bis zur Pause warten.

6. Dein Homeoffice - Dein Tempel

Wenn du in deinem Zuhause Platz für ein kleines Büro hast, dann sei kreativ! Die Arbeit von zu Hause aus kann sehr befreiend sein, deiner Kreativität freien Lauf lassen und es einfacher machen, die Zeitpläne deiner Kunden zu berücksichtigen. Deine Produktivität und Kreativität können jedoch darunter leiden, wenn du deine Umgebung nicht gelegentlich änderst. Um sich wohl in deinem Home-Office zu fühlen, habe ich hier ein paar Tipps zur Arbeitsumgebung:

Tipps für deine Arbeitsumgebung

  • Trenne deinen Arbeitsbereich von deinem Wohnbereich
  • Lasse Licht in dein Büro
  • Hole dir eine Pflanze für deinen Schreibtisch
  • Halte deinen Arbeitsplatz sauber
  • Berücksichtige die Ergonomie – Sitzt du aufrecht und bequem?
Veranschaulichung der richtigen Sitzhaltung am Schreibtisch
Die richtige Sitzhaltung am Schreibtisch

7. Pausen für die Augen einlegen mit der 20-20-20-Regel

An unserem Arbeitsplatz sind wir ständig dem Blaulicht der Monitore ausgesetzt – egal ob Laptop, Monitor oder Smartphone.

Das Blaulicht löst nicht nur fotochemischen Stress aus, sondern kann langfristig zur Schädigung der Netzhaut beitragen. Zudem verhindert dieses Licht die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Bei langanhaltender Arbeit am PC, kann der natürliche und durch das Sonnenlicht gesteuerter Zyklus gestört werden. Das wiederum kann Schlafstörungen und weitere Beeinträchtigungen der Körperfunktionen verursachen.

Reduziere daher die Belastung der Augen, indem du diese einfache Regel befolgst: Lege alle zwanzig Minuten eine kleine visuelle Pause ein, starre auf etwas, das 20 Meter entfernt ist. Halte diesen Blick dann 20 Sekunden lang. Deine Augen und Stressrezeptoren werden es dir danken.

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