Vor fünf Jahren scheiterten gute Ideen am Budget.
Heute nicht mehr.
Produktkonfigurator, Kundenportal oder Angebotsgenerator. Gestoppt wurde es, weil die Kalkulation damals nicht aufging.
Welches Projekt liegt bei Ihnen im Archiv?
Die Entscheidung war damals richtig.
Ein Konfigurator war vor fünf Jahren ein großes Vorhaben: erst ein Lastenheft, dann eine lange Entwicklungsphase, und die eigene IT war über einen erheblichen Zeitraum gebunden. Wer das gestoppt hat, hat sauber gerechnet.
Überprüft wurde die Rechnung seitdem nicht mehr.
- 2021
Die Idee überzeugt.
Ein Konfigurator soll die Angebotserstellung entlasten. Alle im Raum halten das für richtig. Also wird ermittelt, was er kostet.
- 2022
Der Aufwand wächst.
Aus der Idee wird ein Lastenheft, aus dem Lastenheft eine Liste von Schnittstellen. Jede Abteilung ergänzt eine Anforderung, und keine davon ist unberechtigt. Das Angebot fällt entsprechend aus.
- 2023
Die Entscheidung fällt gegen das Projekt.
Nicht weil es falsch wäre, sondern weil die Rechnung nicht aufgeht: zu viel Aufwand für die erwartete Ersparnis, und die eigene IT wäre lange gebunden. Vertagt auf nächstes Jahr.
- 2024
Es steht auf keiner Liste mehr.
Zwei Vorhaben mit festem Termin haben Vorrang. Verantworten will es neben dem Tagesgeschäft niemand. Abgelehnt wurde es nie.
- Heute
Die Rechnung ist offen.
Das Problem von damals kostet weiterhin jeden Monat Zeit. Nur die Kalkulation, an der das Projekt gescheitert ist, hat seitdem niemand mehr angefasst.
Warum Projekte liegen bleiben
Vier Gründe, aus denen gute Vorhaben im Archiv landen. Mindestens einen davon kennen Sie vermutlich aus Ihrem eigenen Haus.
- Zu teuer
- Keine Kapazität
- Zu riskant
- Nächstes Jahr
KI ändert die Spielregeln.
Solche Projekte sind heute bis zu 80 % günstiger als damals. Das Projekt liegt noch am gleichen Ort. Die Rechnung dahinter stimmt nicht mehr.
Prototyp statt Lastenheft.
Sie sehen eine funktionierende Version in Wochen und entscheiden daran weiter, statt vorher ein Konzept über Monate zu schreiben.
Bausteine statt Eigenentwicklung.
Login, Rechteverwaltung, Dokumentenerzeugung, Suche: dafür gibt es fertige Komponenten. Entwickelt wird nur noch Ihre Logik.
Schnittstellen sind Standard geworden.
Gängige ERP- und PIM-Systeme haben dokumentierte APIs. Vor fünf Jahren war die Anbindung oft der teuerste Posten im Projekt.
Maschinen lesen unstrukturierte Daten.
Der häufigste Blocker beim Konfigurator waren Preislisten als PDF, Stücklisten in Excel und Regeln in Köpfen. An solche Daten kommt man heute besser heran als damals.
Die Mannschaft von damals braucht es nicht mehr.
Ein Entwickler mit KI-Werkzeugen schafft heute ein Vielfaches dessen, was vor fünf Jahren in derselben Zeit möglich war. Das ändert nichts daran, ob ein Projekt sinnvoll ist. Es ändert, was es kostet. Also genau die Größe, an der Ihre Rechnung damals gescheitert ist.
Holen Sie es aus dem Archiv.
Ein Gespräch reicht, um zu sehen, ob sich Ihr Projekt heute rechnet. Die Entscheidung treffen danach Sie.
KI-bearbeitetes Foto