Was kostet ein Produktkonfigurator?
Was kostet ein Produktkonfigurator? Bei uns ab 12.000 Euro bis zur ersten auslieferbaren Version
Bei uns steht eine auslieferbare erste Version nach etwa zwei Monaten, beim Einstiegssatz von 6.000 Euro pro Monat also ab 12.000 Euro. Einen Marktpreis nennen wir bewusst nicht, weil die Spanne von der reinen Auswahlstrecke bis zur ERP-Anbindung reicht und jede Zahl dazwischen geraten wäre. Was Deinen Preis bestimmt, sind Regelwerk, Systemanbindung und Ausgabeformate, und am schwersten wiegt fast immer die Systemanbindung, weil dort die Preisfindung hängt.
Zwei Monate Kapazität, danach entscheidest Du monatlich
- Was der Betrag kauftZwei Monate feste Entwicklungskapazität, kein Leistungspaket. Was in der ersten Version steckt und was ausdrücklich nicht, grenzen wir vor dem Start ab.
- Für wen das passtVariantenfertiger, deren Angebote heute aus Kalkulationsdateien und Preislisten entstehen, und zwar oft genug, dass die Zeit dafür im Innendienst auffällt.
- Was nach oben treibtEine Preisfindung ohne dokumentierte Schnittstelle, technische Zwangsbedingungen bis auf Bauteilebene und jedes Ausgabeformat neben dem Angebots-PDF.
Was macht einen Produktkonfigurator teuer? Das Regelwerk wächst schneller als die Optionsliste
Teuer wird nicht die Zahl der Optionen, sondern die Zahl ihrer Abhängigkeiten: Doppelt so viele Optionen können ein Vielfaches an Regeln bedeuten, und jede Regel muss jemand festlegen, prüfen und später pflegen. Dazu kommt, was Deine Produktdaten hergeben, denn ein Regelwerk lässt sich nur so sauber abbilden wie die Artikel- und Preisdaten dahinter gepflegt sind.
Im Maschinenbau liegt der Aufwand deshalb oft in Stammdaten, die vorher niemand für diesen Zweck aufgebaut hat.
Varianten und Regelwerk
Was schließt was aus, was ist technisch zulässig, was kommerziell verfügbar. Jede dieser Fragen ist eine Regel.
Ausgabeformate
Angebots-PDF, Stückliste, CAD-Modell. In der Liste ist jedes Format eine Zeile, in der Umsetzung eigene Anforderungen an Daten und Layout.
Systemanbindung
Sobald ein System angebunden wird, der schwerste Posten: dort hängt die Preisfindung.
Was den Preis treibt, nach Projekttyp Der teuerste Posten ist in jedem Projekttyp ein anderer
| Projekttyp | Systemanbindung | Regelwerk | Der teuerste Posten |
|---|---|---|---|
| Auswahlkonfigurator ohne Systemanbindung | keine | wenige Abhängigkeiten | die Zahl der Optionen und die Preispflege im Konfigurator selbst |
| Regelbasiert mit Preisberechnung und Angebots-PDF | keine oder ein Import in eine Richtung | dokumentierbare Regeln, Ausschlüsse, Zwangsbedingungen | das Regelwerk, dahinter das Layout der Angebotsausgabe |
| Mit ERP-Anbindung und Angebotsausgabe | laufend, in beide Richtungen | dokumentierbare Regeln plus Kunden- und Mengenpreise | die Schnittstelle: dokumentierte API oder selbst gebaute Zwischenschicht |
| Mit 3D- oder CAD-Ausgabe | wie oben, dazu das CAD-System | technische Zwangsbedingungen bis auf Bauteilebene | die Ausgabe: jede zulässige Variante muss als gültiges Modell herauskommen |
Basis: die Aufwandstreiber, die uns in eigener Projekt- und Kalkulationsarbeit begegnet sind, qualitativ eingeordnet. Preisspannen je Projekttyp stehen hier nicht, weil dafür mehr vergleichbare eigene Projekte nötig wären als bisher gerechnet, und eine Branchenzahl aus zweiter Hand wäre keine Antwort. Stand August 2026.
Was kostet die Anbindung an ERP oder PIM? Ohne dokumentierte Schnittstelle kostet die Anbindung mehr als die Auswahlstrecke davor
Die Anbindung ist der Posten mit der größten Streuung, und sie hängt an einer einzigen Frage: Gibt es eine dokumentierte Schnittstelle für Artikel und Preise? Wenn ja, bleibt es Fleißarbeit. Wenn nein, muss eine Zwischenschicht gebaut werden, die Daten exportiert, abgleicht und versioniert, und die kostet leicht mehr als die gesamte Auswahlstrecke davor.
In der Praxis ist es eine von drei Lagen:
- Dokumentierte Schnittstelle. Artikel, Preise und Konditionen lassen sich abrufen. Der Aufwand ist planbar, offen ist nur, welche Felder wirklich gefüllt sind.
- Nächtlicher Export, meist als Datei. Reicht für Listenpreise, nicht für kundenindividuelle Konditionen: Die entstehen erst im Moment der Anfrage.
- Gar nichts. Die Preise stehen in einem System, das niemand mehr anfassen will. Dann erst klären, wo sie künftig gepflegt werden, danach bauen.
Zwei Dinge werden dabei übersehen. Die Richtung: Ein Konfigurator, der Preise nur liest, ist deutlich einfacher als einer, der Angebote zurückschreibt. Und wer das ERP betreut: Sitzt das Wissen bei einem externen Dienstleister, kommt dessen Terminkalender zu Deinem Projekt dazu. Diese Wartezeit steht in keinem Angebot und zieht eine Anbindung trotzdem häufiger in die Länge als alles andere.
Vorbereiten lässt sich das: ein Systemzugang, ein Satz Testdaten mit echten Artikeln und Preisen, dazu die Berechtigungen dafür. Wer das vor dem Start bereitlegt, spart die erste Schleife.
KI-bearbeitetes FotoKonfigurator kaufen oder entwickeln lassen? Passt Dein Produktprogramm in ein Standardwerkzeug, ist der Kauf günstiger
Fertige Konfiguratoren gibt es als Standardprodukt, meist mit Lizenz pro Nutzer und Jahr. Der Unterschied liegt weniger im ersten Preis als in der Kostenkurve: Lizenzen laufen weiter, solange das System läuft, und wachsen mit der Zahl der Nutzer. Eine Eigenentwicklung kostet vorn mehr Aufmerksamkeit und danach das, was Pflege und Betrieb wirklich brauchen.
- Dein Produktprogramm passt in das Modell des Standardwerkzeugs.
- Auch die kniffligen Abhängigkeiten gehen ohne Sonderweg.
- Updates, Betrieb und Weiterentwicklung liegen beim Anbieter, nicht bei Dir.
- Dein Regelwerk passt nicht in das Modell des Standardwerkzeugs.
- Beim Nachbauen braucht es ein Skript, einen Umweg oder eine Zusatzlizenz.
- Der Code liegt in Deinem Repository, und die Kosten hören auf, wenn Du aufhörst.
Der Prüfstein ist Dein Regelwerk, nicht die Featureliste. Nimm die drei kompliziertesten Abhängigkeiten aus Deiner Kalkulationsdatei und lass sie Dir im Werkzeug nachbauen, bevor Du unterschreibst.
Passt Dein Produktprogramm nicht in das Standardwerkzeug und kaufst Du es trotzdem, zahlst Du zweimal: die Lizenz und die Anpassungen, die es an Deine Wirklichkeit heranbringen. So entstehen die Projekte, bei denen die Anpassungen am Ende mehr kosten als eine Eigenentwicklung gekostet hätte.
Wir verdienen unser Geld mit Eigenentwicklung, deshalb der Satz ausdrücklich: Wenn Dein Regelwerk in ein Standardwerkzeug passt, raten wir Dir im Gespräch zum Kauf und bauen es nicht selbst.
Was kostet ein Produktkonfigurator im laufenden Betrieb? Der größte Betriebsposten ist die Person, die die Regeln pflegt
Nach dem Go-live kostet ein Konfigurator laufend Geld und Zeit, und der größte Posten ist selten das Hosting. Teuer wird die Pflege: Ändert sich ein Einkaufspreis und niemand trägt ihn nach, verschickt der Konfigurator trotzdem Angebote mit dem alten Preis. Deshalb gehört zur Betriebsrechnung eine benannte Person mit festem Zeitbudget für Regeln und Stammdaten.
- Hosting und Wartung: abhängig von Last und Verfügbarkeitsanspruch. Ein Konfigurator, der nur im Innendienst läuft, braucht andere Reserven als einer, der öffentlich am Produktkatalog hängt. Dazu kommen Updates der eingesetzten Bibliotheken.
- Regelpflege: abhängig davon, wie oft sich das Produktprogramm ändert und wer die Regeln ändern darf. Ein System, in dem nur ein externer Dienstleister Regeln anpassen kann, verlangsamt jede Produktänderung.
- Stammdatenpflege: kein Konfiguratorposten im engeren Sinn, aber die Voraussetzung, dass die Angebote stimmen.
Was kostet ein Produktkonfigurator bei Sellerate? Du bezahlst Kapazität pro Monat, keinen Festpreis nach Spezifikation
Sellerate verkauft keine Festpreisprojekte nach monatelanger Spezifikation, sondern Entwicklungskapazität ab 6.000 Euro pro Monat, monatlich kündbar. Klickbare Zwischenergebnisse stehen in den ersten Wochen, eine auslieferbare V1 nach etwa zwei Monaten, beim Einstiegssatz also ab 12.000 Euro. Du bindest Dich dabei immer nur für einen Monat: danach entscheidest Du neu, und der Code liegt von Anfang an in Deinem Repository.
Der Zeitrahmen hält, wenn drei Dinge da sind: dokumentierte Konfigurationsregeln oder die Bereitschaft, sie in den ersten zwei Wochen zu erarbeiten, ein entscheidungsfähiger Ansprechpartner mit wöchentlichem Zeitfenster und Zugang zu den Systemen, an die angebunden werden soll. Fehlt eines davon, verschiebt sich die erste Version. Was genau in ihr steckt und was ausdrücklich nicht, steht auf der Seite zum Produktkonfigurator.
KI-bearbeitetes FotoWie ein Konfiguratorprojekt bei uns abläuft Bei uns klickbar nach vier Wochen, auslieferbar nach acht
- Woche 1 bis 2
Logik aus dem Bestand holen
Kalkulationsdateien, Angebotsvorlagen und Preislisten werden abstrahiert. Dabei wird sortiert, was echte Geschäftslogik ist und was Umgehung einer alten Systembeschränkung. Das ersetzt die klassische Spezifikationsphase. Regeln, die bisher nur in Köpfen stecken, werden in diesen zwei Wochen mit erhoben; das ist im Zeitplan enthalten.
Ergebnis Ein dokumentiertes Regelwerk, abgenommen von den Leuten, die heute kalkulieren.
- Woche 3 bis 4
Erste klickbare Strecke
Die Auswahl steht mit echten Produkten und echten Bildern, noch ohne Preisberechnung.
Ergebnis Eine Auswahlstrecke mit echten Produkten, die Du im Browser durchklicken kannst.
- Woche 5 bis 8
Regelwerk, Preise, Angebot
Regeln und Preisberechnung ziehen in die Strecke ein, danach die Angebotsausgabe.
Ergebnis Eine V1, die ein Angebot als PDF erzeugt und an Kunden gehen kann.
- ab Woche 9
Ausbau nach Bedarf
ERP-Anbindung, weitere Ausgabeformate, Händlerzugang. Die Entscheidung fällt monatlich, es gibt keine Restlaufzeit.
Wann sich ein Konfigurator nicht rechnet Nicht die Firmengröße entscheidet, sondern die Zahl der Angebote
Ein Konfigurator rechnet sich nicht, wenn zu wenige Angebote durch ihn laufen. Eine allgemeine Schwelle nennen wir bewusst nicht, weil sie an Deinen Zahlen hängt: Angebote pro Monat mal Zeit je Angebot ergibt die Stunden, die heute im Angebotsprozess stecken; ein Teil davon bleibt auch mit Konfigurator, und dagegen steht der laufende Aufwand für Regeln und Stammdaten. Trägt sich das nicht, ist eine gepflegte Angebotsvorlage die ehrlichere Antwort.
- Angebote entstehen regelmäßig aus denselben Bausteinen
- Die Preislogik steckt in Kalkulationsdateien, die jemand erklären kann
- Eine benannte Person kann wöchentlich entscheiden und Auskunft geben
- Nur wenige Angebote im Monat wären überhaupt konfigurierbar
- Jeder Auftrag wird ohnehin neu konstruiert
- Für die ersten zwei Wochen ist niemand ansprechbar
- Sortiment in ständiger Bewegung Wenn sich das Produktprogramm schneller ändert, als jemand die Regeln nachpflegen kann, stimmen die Angebote bald nicht mehr. Dann ist zuerst zu klären, wer die Pflege mit welchem Zeitbudget übernimmt.
- Niemand darf entscheiden, welcher Preis künftig gilt Ungeschriebene Regeln holen wir in den ersten zwei Wochen aus den Kalkulationsdateien, das ist unser Job. Nicht lösbar ist der Fall daneben: Zwei Leute kalkulieren denselben Auftrag unterschiedlich, beide haben Gründe, und niemand im Haus darf festlegen, welche Version künftig gilt. Diese Entscheidung nimmt ein Konfigurator niemandem ab. Er macht die Preislogik nicht klarer, er verteilt sie nur schneller.
Rechne es an Deinen eigenen Zahlen durch
Was jetzt kommt, ist eine Rechnung und kein Ergebnis aus einem Projekt. Die vier Werte unten sind ein Ausgangspunkt zum Verstellen, keine Erfahrungswerte. Setz Deine eigenen ein, dann siehst Du, ob sich die Sache bei Dir trägt.
- 40 Stück
Nur die, die überhaupt konfigurierbar wären. Sonderanfertigungen, die ohnehin jedes Mal neu konstruiert werden, zählen nicht mit.
- 3 Stunden
Von der Anfrage bis zum verschickten PDF, nicht die reine Tippzeit.
- 65 Euro
Vollkosten, nicht das Gehalt.
- 8 Stunden pro Monat
Die Stunden, die jemand im Monat für Regeln, Preise und Stammdaten aufwendet. Hosting und Wartung kosten zusätzlich Geld statt Zeit und stehen deshalb nicht in dieser Rechnung.
Angenommen, die Hälfte des heutigen Aufwands bleibt: Rückfragen, Sonderfälle, Verhandlung. Was verschwindet, ist das wiederholte Nachschlagen und Nachrechnen, nicht das Gespräch mit dem Kunden.
- Heute im Angebotsprozess
- Ersparnis pro Monat, nach Abzug der Pflege
- Bis die erste Version gedeckt ist Gerechnet gegen 12.000 Euro, die erste auslieferbare Version beim Einstiegssatz. Die Ersparnis steckt in Arbeitszeit, nicht in Geld auf dem Konto: Sie zahlt sich aus, wenn die frei werdenden Stunden anderswo gebraucht werden.
Gerechnet wird so: Angebote pro Monat mal Zeit je Angebot ergibt die Stunden. Die Hälfte davon mal Stundensatz, abzüglich Pflegeaufwand mal Stundensatz, ergibt die Ersparnis. Die 12.000 Euro geteilt durch die Ersparnis ergeben die Monate bis zur Deckung, auf volle Monate aufgerundet.
Bleibt unter dem Strich zu wenig übrig, spricht das nicht gegen Software, sondern gegen dieses Projekt zum jetzigen Zeitpunkt. Der erste sinnvolle Schritt ist dann oft kein Konfigurator, sondern eine Angebotsvorlage, in der die zehn häufigsten Varianten schon fertig stehen. Wir sagen Dir im Kurz-Check auch, wenn die Rechnung bei Dir nicht aufgeht.
Häufige Fragen
Die ERP-Anbindung ist der Posten mit der größten Streuung, weil dort meist die Preisfindung liegt. Wie groß er wird, entscheidet die Schnittstelle Deines Systems: Gibt es eine dokumentierte API, bleibt es überschaubar; muss erst eine Zwischenschicht gebaut werden, wird es der größte Einzelposten des Projekts. Ohne Anbindung liegt der Aufwand deutlich niedriger, dafür müssen Preise im Konfigurator selbst gepflegt werden.
Im Monatsmodell von Sellerate steht nach etwa zwei Monaten eine erste Version, die an Kunden gehen kann. Was genau in dieser V1 enthalten ist, grenzen wir vor dem Start schriftlich ab. Voraussetzung ist, dass die Konfigurationsregeln dokumentiert vorliegen oder in den ersten zwei Wochen erarbeitet werden können.
Sellerate arbeitet mit fester Entwicklungskapazität ab 6.000 Euro pro Monat, monatlich kündbar. Nach der V1 entscheidest Du jeden Monat neu, ob und wie ausgebaut wird. Du bindest Dich dabei immer nur für einen Monat.
Die Firmengröße ist dafür das falsche Kriterium. Ausschlaggebend ist das Mengengerüst im Angebotsprozess: wie viele Angebote pro Monat entstehen und wie viel Zeit jedes davon kostet. Rechne beides gegen den Aufwand, Regeln und Stammdaten laufend zu pflegen. Trägt sich das nicht, ist eine gepflegte Angebotsvorlage die bessere Lösung. Im Kurz-Check rechnen wir das an Deinen Zahlen durch.
Lohnt sich ein Konfigurator bei Dir?
30 Minuten, wir schauen uns Deinen Angebotsprozess an. Danach weißt Du, was in acht Wochen bei Dir stehen könnte und was es kostet.
KI-bearbeitetes Foto